Autark oder abhängig? (Kol 4,2)

Kurt Marti:
Auch ich kann nicht beten.
Ich glaube,
man sieht uns allen an,
dass wir nicht beten können.

Man sieht es auch denen an,
die weiterhin beten
oder zu beten meinen.

Dennoch kann ich mir
die Sprache einer besseren Zukunft
nicht vorstellen
ohne etwas
wie Gebete.

Rogate – Betet!
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft
noch seine Güte von mir wendet!
Ps 66 20
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Glauben ist unglaublich (Apg 16, 16-34)

Zum Erkennen kommt Gefühl
zum Wort der Ton
aus dem Menschen kommt ein Lied
frei, ohne Hemmung, denn:

Gott schenkt uns diesen Tag
unser Leben
unser Glück
Singet dem HERRN ein neues Lied, denn:
er tut Wunder.
Psalm 98,1
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Schafe, Hirten, der Islam und Deutschland (1. Pet 5, 1-4)

Schlechte Hirten
vor ihnen wird gewarnt
wohl schon immer
wird es sie gegeben haben
bringen ihr Schäflein ins Trockene
weiden sich selbst
Wölfe im Schafspelz

Der gute Hirte
Glücksfall der Menschen
denn seine Herde ist seine Leidenschaft
sein Leben wird ihr Leben
denn er liebt sie

Der gute Hirte
wer ihn kennt, lernt sie kennen
Miserikordias Domini
die Barmherzigkeit des Herrn

Christus spricht:
Ich bin der gute Hirte.
Meine Schafe hören meine Stimme,
und ich kenne sie, und sie folgen mir;
und ich gebe ihnen das ewige Leben.
(Joh 10, 11a 27.28a)
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Aufstand gegen den Tod (1. Kor 15 54-58)

In der Nacht, da er verraten ward
setzte sich Jesus an einen Tisch
mit dem Verräter
mit dem Verleugner
mit den Ängstlichen
alle würden ihn verlassen

In der Nacht, da er verraten ward
feiern sie das Passamahl
Hier wird Brot und Wein
durch ihn zu Leib und Blut
für die am Tisch
die ihn so nötig hatten
und ihn doch verließen

Am dritten Tage aber
am Ostertag
gibt sich der
Auferstandene

wird wieder Brot und Wein
verwandelt für uns das Leben
weil wir es so nötig haben
auf IHN alle Hoffnung zu setzen,
und ER spricht:

Ich war tot,
und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel
des Todes und der Hölle.
Offenbarung 1,18

Halleluja! Der Herr ist auferstanden, Halleluja;
er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja.
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Das Ende des Sündenbocks (Hebr 9, 25-28)

Karfreitag
Der Tod greift in das Leben
ein Tag wie so unendlich viele
Menschen opfern Menschen
für ihr Leben
oder das, was sie dafür halten

Und doch
KEIN Tag wie irgend-ein anderer
der Mensch greift nach dem Liebsten Gottes
Gott lässt es zu
aus Liebe
Gabe an die Menschen
für die Ewigkeit

So sehr
hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn
gab,
damit alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
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Das alte Lied vom Weinberg (Jes 5, 1ff)

Glauben
den klugen Menschen unklug geworden
weggeschoben aus dem selbstbestimmten Leben
hingeschoben in die Welt der Klöster und Kirchen
ewig gestrig

wer aber GOTT glaubte,
würde sie finden:
Heimat in seiner ewigen Stadt
Gerechtigkeit für alle
in seiner Leidenschaft für seine Welt

Gott erweist seine Liebe zu uns darin,
dass Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.
Römer 5,8
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So fließt Gerechtigkeit (Am 5, 21-24)

Gerechtigkeit:
Eine Säule gelingenden Miteinanders.
Aber stets bleibt man ihr etwas schuldig,
so sehr man sich auch müht,
gerecht zu sein
oder Gerechtigkeit zu erlangen

Der Dienst am Recht,
das Tun im Auftrag der Gerechtigkeit:
Wir sind es einander dennoch schuldig,
auch wenn wir uns damit nicht entschulden können.

Esto mihi – sei mir, Gott
ein starker Fels!

Gottes-Dienst ist der Fels, das Fundament,
auf dem die Säule Gerechtigkeit stehen kann.
Gottes-Dienst ist
Dienst Gottes an uns Menschen,
Dienst der Menschen im Sinne Gottes

Von dem und für den,
der alles für uns gegeben hat:

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem,
und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist
durch die Propheten von dem Menschensohn.
Lukas 18,31
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Rühmen erwünscht !? (Jer 9, 22+23)

Freiheit von der Zwängen der Welt
Gefangen sein in der Liebe
Wer Jesus glaubt, ist abhängig
nicht von eigener Lebensleistung
sondern vom dreieinen Gott
der die Barmherzigkeit in Person ist
Wer sich gefangen nehmen lässt
von ihm
wird frei
schon jetzt
und auf ewig

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet
und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit,
sondern auf deine große Barmherzigkeit.
Daniel 9,18
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Nicht neben, mit ihnen (Joh 1,14)

Joseph oder Rut, Daniel oder Paulus: Sie alle spielten eine Rolle in unserer Gebetswoche. Und auch wenn hunderte, vielleicht tausende Jahre zwischen diesen Menschen aus der Bibel liegen mögen: Eines war ihnen allen gemeinsam. Ihr Lebensweg führte sie weg von dem Ort, den sie ihr Zuhause nannten. Weiterlesen

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Für alle, die weise werden wollen (1. Kor 2, 1-12)

Das Gesetz schafft Ordnung
Im Glauben lebt die Weisheit Gottes

Das Gesetz schafft Recht
Im Glauben lebt das Heil des Kreuzes

Im Gesetz ist Wissen
Im Glauben die Weisheit Gottes

Das Gesetz ist durch Mose gegeben;
die Gnade und Wahrheit
ist durch Jesus Christus geworden.
Johannes 1,17
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